Team entwickelt einen methodischen Rahmen zu Illiquidität

Unser Ansatz

Unser Illiquiditäts-Kompass ist ein strukturierter Rahmen, der wissenschaftliche Erkenntnisse, Cashflow-Modelle und Governance-Praxis zu einem kohärenten Ansatz für Illiquidität im Gesamtvermögen verbindet.

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Herkunft

Wir haben den Illiquiditäts-Kompass aus realen Ausschusssitzungen heraus entwickelt, in denen Fragen zu Illiquiditätsprämien, Liquiditätsbudgets und Governance immer wieder aufeinanderprallten. Statt einzelne Modelle zu präsentieren, wollten wir einen Rahmen schaffen, der Forschungsergebnisse und Praxisbeobachtungen zusammenführt und Gremien hilft, Entscheidungen nachvollziehbar zu strukturieren.
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Dreifache Perspektive

Unser Ansatz verbindet drei Ebenen: empirische Befunde zu Liquiditätsprämien und Marktfriktionen, Cashflow- und Szenario-Modelle für konkrete Strukturen sowie Governance-Entscheidungsbäume für die Ausschusspraxis. Diese Ebenen greifen ineinander, sodass ökonomische Annahmen, Liquiditätsbuckets und Protokollanforderungen konsistent betrachtet werden können. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

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Flexibilität

Der Illiquiditäts-Kompass ist kein starres Werkzeug, sondern ein strukturierter Gesprächsrahmen. Wir passen Tiefe, Datenanforderungen und Komplexität an Mandat, Organisation und vorhandene Systeme an. So bleibt die Methodik anschlussfähig – von ersten Standortbestimmungen bis zu vertieften Stresstests und Governance-Reviews.

Vom theoretischen Rahmen zur anwendbaren Methodik

Unser methodischer Rahmen folgt einem klaren Ablauf: von der Klärung des Mandats über Cashflow-Modelle und Liquiditätsbuckets bis zur Verankerung in Governance-Strukturen und integrativen Szenarien.

Mandat, Verpflichtungen und Datenbasis verstehen

Zu Beginn klären wir Mandat, Verpflichtungsstruktur und Datenlage. Wir erfassen, welche illiquiden und semi-liquiden Bausteine bereits bestehen, welche Liquiditätsanforderungen unverzichtbar sind und wie Entscheidungen im Gremium typischerweise vorbereitet werden. Auf dieser Grundlage definieren wir, welche Module des Illiquiditäts-Kompass – etwa Cashflow-Modelle, Liquiditätsbuckets oder Governance-Bäume – im konkreten Kontext Priorität haben. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Cashflows modellieren und Liquiditätsbuckets definieren

Im nächsten Schritt entwickeln wir Cashflow- und Szenario-Modelle für die relevanten illiquiden Bausteine. Wir berücksichtigen unterschiedliche Abruf- und Rückflussmuster, potenzielle Sekundärmarktpfade und Reinvestitionsannahmen. Parallel ordnen wir die Positionen klar definierten Liquiditäts- und Laufzeit-Buckets zu. Diese Kombination macht sichtbar, wie Illiquidität und Verpflichtungen im Zeitverlauf zusammenwirken und wo Engpässe entstehen könnten.

Governance-Pfade und Protokolle verankern

Anschließend übersetzen wir die ökonomischen Ergebnisse in Governance-Entscheidungsbäume. Für zentrale Knoten legen wir fest, welches Gremium entscheidet, welche Informationen vorliegen müssen und wie Annahmen dokumentiert werden. Wir entwickeln Protokollstrukturen und Fragelisten, die sich in bestehende Ausschusssitzungen integrieren lassen. So wird der Weg von der Analyse zur praktischen Entscheidungsfindung methodisch geschlossen.

Integrative Szenarien und Entscheidungsgrundlagen erstellen

Zum Abschluss führen wir alle Bausteine in einer integrativen Szenarioanalyse auf Total-Portfolio-Ebene zusammen. Wir betrachten, wie sich verschiedene Marktphasen, Mittelbewegungen und regulatorische Änderungen mit den modellierten Cashflows und Governance-Pfaden überlagern könnten. Die Ergebnisse werden in Szenariofächern, Entscheidungsbäumen und klar formulierten Thesen aufbereitet, die als Grundlage für Gremienentscheidungen und mögliche Anpassungen von Richtlinien dienen. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Bausteine unserer Methodik

Unser Illiquiditäts-Kompass besteht aus klar abgegrenzten Modulen, die sich je nach Mandatstyp, Datenlage und Gremienstruktur kombinieren lassen. Jedes Modul stützt sich auf Forschung und ist zugleich für Ausschusssitzungen anschlussfähig.

Cashflow-zentrierte Szenario-Modelle für illiquide Bausteine

Dieses Modul bildet die Grundlage des Illiquiditäts-Kompass. Wir modellieren Kapitalabrufe, Rückflüsse und mögliche Sekundärmarkttransaktionen in diskreten Szenarien. Angelehnt an empirische Arbeiten zu Liquiditätsprämien und Marktfriktionen definieren wir Spannbreiten für Zeitpunkte, Volumina und Preise. Das Ziel ist kein punktgenauer Forecast, sondern ein Szenariofächer, der Renditeerwartung, Liquiditätsrisiko und Reinvestitionsfähigkeit gemeinsam sichtbar macht. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.
Cashflow Szenarien
Etabliert
Mittelfristig

Strukturierte Liquiditäts- und Laufzeit-Buckets

Hier ordnen wir illiquide und semi-liquide Positionen klaren Liquiditäts- und Laufzeit-Buckets zu. Aufbauend auf Konzepten aus dem Asset-Liability-Management unterscheiden wir Kategorien wie sofort verfügbare Mittel, taktische Liquidität, planbare Mittelbindungen und langfristig gebundenes Kapital. Für jeden Bucket definieren wir Regeln zu Abrufen, Rückflüssen und möglichen Umschichtungen. Diese Systematik schafft die Grundlage, um Illiquidität mit Verpflichtungen und Liquiditätsbudgets konsistent zu verknüpfen.
Buckets Laufzeit
Aktiv
Schrittweise

Governance-Entscheidungsbäume und Protokollstrukturen

Dieses Modul übersetzt ökonomische Entscheidungen in Governance-Strukturen. Wir entwickeln Entscheidungsbäume, die ökonomische Alternativen, Zuständigkeiten, Informationsanforderungen und Protokollierungspflichten verbinden. Jeder Pfad beschreibt, welches Gremium wann welche Entscheidung trifft und welche Dokumentation erforderlich ist. Grundlage sind Beobachtungen aus realen Ausschusssitzungen sowie Forschung zu Entscheidungsprozessen in Gruppen. So entsteht ein prüfbarer, wiederholbarer Entscheidungsrahmen.

Governance Prozess
Aktiv
Mittelfristig

Integrative Total-Portfolio- und Stresstest-Analysen

In diesem Baustein führen wir Cashflow-Modelle, Liquiditätsbuckets und Governance-Pfade zu einer integrativen Total-Portfolio-Sicht zusammen. Wir simulieren, wie unterschiedliche Marktphasen, Abruf- und Rückflussmuster, regulatorische Änderungen und Mittelbewegungen zusammenspielen könnten. Dabei nutzen wir bewusst robuste, aber interpretierbare Modelle, die Sensitivitäten aufzeigen, ohne trügerische Exaktheit zu suggerieren. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Diskussionen über Illiquiditätsquoten, Reserven und Anpassungspfade. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Portfolio Stress
Weiterentwickelt
Fortlaufend

Wie wir Illiquiditätsprämien theoretisch und praktisch fassen

Unser Illiquiditäts-Kompass verbindet Cashflow-Modelle, Liquiditätsbuckets, Governance-Entscheidungsbäume und integrative Szenarioanalysen zu einem Rahmen, der wissenschaftliche Erkenntnisse und Ausschusspraxis zusammenführt.

Die gängige Praxis behandelt Illiquiditätsprämien oft als einzelne Zahl, während Forschung und Erfahrung eher Spannbreiten, Unsicherheiten und Pfadabhängigkeiten beschreiben. Unser methodischer Rahmen, den wir Illiquiditäts-Kompass nennen, versucht genau diese Lücke zu schließen.
Im Kern des Illiquiditäts-Kompass steht eine Cashflow-basierte Sicht auf illiquide Bausteine. Anstatt nur Barwerte zu vergleichen, zerlegen wir Kapitalabrufe, Rückflüsse und mögliche Sekundärmarktpfade in diskrete Szenarien. Wir knüpfen dabei an empirische Arbeiten zur Liquiditätsprämie, zu Friktionskosten und zu Verhaltensaspekten in Stressphasen an. Für die Praxis übersetzen wir diese Befunde in robuste Bandbreiten, die sowohl optimistische als auch belastende Verläufe enthalten. So entstehen Szenariofächer, die Gremien helfen, Renditeerwartung und Liquiditätsrisiko gemeinsam zu betrachten. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Ein zweites Standbein bildet die Zuordnung illiquider Bausteine zu klar definierten Liquiditäts- und Laufzeit-Buckets. Angelehnt an Forschung zu Asset-Liability-Management und Liquiditätsmanagement im institutionellen Kontext unterscheiden wir zwischen taktisch nutzbarer Liquidität, planbaren Mittelbindungen und langfristig gebundenem Kapital. Für jede Kategorie legen wir Annahmen zu Abrufmustern, Reinvestitionsfähigkeit und potenziellen Veräußerungspfaden fest. Diese Struktur zwingt dazu, implizite Annahmen explizit zu machen und mit den realen Verpflichtungen des Mandats abzugleichen.

Drittens verankern wir Governance-Fragen methodisch im Modell, statt sie als nachgelagerte Formalität zu behandeln. Aufbauend auf Arbeiten zur Entscheidungspsychologie in Gremien und zu Protokollierungspflichten entwickeln wir Entscheidungsbäume, die fachliche und formale Schritte verbinden. Jeder Knoten im Baum beschreibt nicht nur eine ökonomische Option, sondern auch, welches Gremium entscheidet, welche Informationen vorliegen müssen und wie Annahmen dokumentiert werden. So wird der Weg von der ersten Idee einer illiquiden Allokation bis zur Umsetzung transparent und prüfbar.
Schließlich kombinieren wir diese Bausteine in einer integrativen Szenarioanalyse, die auf Total-Portfolio-Ebene ansetzt. Inspiriert von Forschung zu Stresstests und systemischer Liquidität betrachten wir, wie sich unterschiedliche Pfade illiquider Bausteine mit Marktbewegungen, Mittelzu- und -abflüssen sowie regulatorischen Änderungen überlagern könnten. Wir nutzen dazu bewusst vereinfachte, aber konsistente Modelle, die Sensitivitäten sichtbar machen, ohne eine trügerische Präzision vorzutäuschen. Die Ergebnisse verstehen wir als Diskussionsgrundlage, nicht als Prognose. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Anwendungsfelder

Pensionsfonds diskutiert illiquide Allokation

Pensionsfonds Korridor für Illiquidität

Ein Pensionsfonds stand vor der Frage, ob und in welchem Umfang zusätzliche illiquide Bausteine in das bestehende Gesamtvermögen aufgenommen werden sollten. Mit dem Illiquiditäts-Kompass segmentierten wir die vorhandenen Anlagen in Liquiditäts- und Laufzeit-Buckets und modellierten alternative Szenarien für Kapitalabrufe und Rückflüsse. Entscheidungsbäume verknüpften diese Szenarien mit Zuständigkeiten im Anlageausschuss. Am Ende stand kein einzelner Wert für die „richtige“ Illiquiditätsquote, sondern ein dokumentierter Korridor mit klaren Voraussetzungen, Reserven und Anpassungspfaden. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Stiftungsrat analysiert Liquiditätsrisiken

Stiftung Liquiditäts- und Stressanalyse

Eine Stiftung mit unregelmäßigen Auszahlungsverpflichtungen wollte verstehen, wie sich bestehende illiquide Engagements in Stressphasen auswirken könnten. Wir kombinierten Cashflow-Modelle der illiquiden Positionen mit Szenarien für Mittelabflüsse und Marktbewegungen. Die Ergebnisse wurden in einfachen Szenariofächern und Entscheidungsbäumen für Notfallpfade dargestellt. Governance-Bausteine legten fest, welche Gremien in welchen Situationen welche Maßnahmen prüfen. So entstand ein klarer Blick auf Spielräume und Grenzen, ohne scheinbare Sicherheit zu suggerieren.
Versicherungsinvestmentgremium überprüft Richtlinien

Versicherung Governance-Review

Eine Versicherung wollte ihre internen Richtlinien zu illiquiden Anlagen mit der tatsächlichen Entscheidungspraxis abgleichen. Wir kartierten vergangene Entscheidungen entlang eines Governance-Entscheidungsbaums und ordneten die zugrunde liegenden Annahmen zu Illiquiditätsprämien und Liquiditätsbuckets zu. Abweichungen zwischen Richtlinien und gelebter Praxis wurden sichtbar und in anonymisierten Fallstudien aufgearbeitet. Daraus ergaben sich konkrete Vorschläge für klarere Protokollstrukturen und präzisere Definitionen von Liquiditätsreserven. Past performance doesn't guarantee future results.
Schematische Darstellung eines methodischen Rahmens

Methodik vertiefen

Vertiefende Einblicke in den Illiquiditäts-Kompass teilen wir am liebsten im direkten fachlichen Austausch.

Wenn Sie tiefer in unseren Illiquiditäts-Kompass einsteigen möchten, stellen wir Ihnen gern eine ausführlichere Methodenskizze zur Verfügung oder diskutieren in einem vertraulichen Gespräch, wie sich einzelne Bausteine an Ihre Gremienstruktur anpassen lassen. Wir erläutern, welche Cashflow-Modelle, Liquiditätsbuckets, Governance-Bausteine und Szenarioansätze wir verwenden und wo wir bewusst Vereinfachungen vornehmen. Results may vary und Past performance doesn't guarantee future results.

Narentsoliq Team

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